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Freiheit und Frieden sind nicht selbstverständlichMahnende Worte zum Volkstrauertag – Gedenkfeiern in vielen Orten der Region Mainpost 16.11.09 (maha) Wie in vielen Orten fanden am Sonntag zum Volkstrauertag auch in Marktheidenfeld öffentliche Gedenkfeiern mit der Niederlegung von Kränzen an den Mahnmalen statt. Im Stadtteil Glasofen kamen Abordnungen der Vereine und Bürger am Mahnmal an der evangelischen Christuskirche zusammen. Auch aus Marienbrunn waren Vertreter zur Gedenkfeier gekommen, bei der dritter Bürgermeister Martin Harth die Ansprache hielt. Der gemischte Chor des Gesangvereins Glasofen und der Marktheidenfelder Posaunenchor sorgten für die würdige musikalische Umrahmung. Bei der Feier in Altfeld trug Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder die in diesem Jahr von ihr verfasste Gedenkrede am Mahnmal auf dem Friedhof vor. Zu den Bürgern und Vereinsabordnungen aus Altfeld waren auch Vertretungen aus Oberwittbach und Michelrieth gekommen. Das Rahmenprogramm gestalteten der Posaunenchor Altfeld zusammen mit dem Kirchenchor Michelrieth. Bei der Gedenkfeier für die Bürger der Kernstadt und des Stadtteils Zimmern und Marktheidenfeld am Mahnmal auf dem Mainberg hielt zweiter Bürgermeister Manfred Stamm die Ansprache. Abordnungen vieler Vereine waren gekommen. Der Posaunenchor Altfeld und der Gesangsvereins 1906 sorgten für den musikalischen Rahmen. Der Ortsverband des VdK legte mit der Stadt Marktheidenfeld einen Kranz nieder. Bei allen drei Feiern wurden die Namen der im Zweiten Weltkrieg Gefallenen und der Opfer der NS-Diktatur zur Erinnerung von Stadträten vorgetragen. Mit der Ansprache rief Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder Jahrestage in Erinnerung, die das Jahr 2009 begleiten: 90 Jahre Weimarer Verfassung, 70 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs, 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre Fall der Mauer. Gemeinsam gedenke man der Opfer von Krieg und Gewalt und der Volkstrauertag ermahne, Ursachen des Entstehens von Gewalt und Leid zu erkennen. Das Gedenken sei mit der Sehnsucht nach einer Welt verbunden, die in Frieden lebe. In ihr sollten die Menschen solidarisch zusammenarbeiten, die Güter der Erde und ihr Wissen miteinander teilen. Dankbar begehe man in diesen Tagen den 20. Jahrestag der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands. Frieden und Freiheit seien nicht selbstverständlich. Jeder trage dafür Verantwortung. Durch mitfühlendes Denken und tatkräftiges, gewaltfreies Handeln könne man täglich daran arbeiten, Schwerter zu Pflugscharen zu verwandeln. |
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