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„Glasf'ld Ahoi“ – Hinaus auf hohe See – Fasching 2008 |
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GLASOFEN – (Mainpostartikel vom 28.01.08)
„Glasf'ld Ahoi“ – Hinaus auf hohe See Von Kapitänen, Piraten und Seejungfrauen in der Glasofener Prunksitzung Bei Ballettvorführungen sind die Ehrengäste in den ersten Reihen des Bürgerhauses gut beraten, ihre Köpfe etwas zurückzunehmen. Aber dafür ist die Stimmung bei den liebevoll arrangierten Faschingssitzungen in Glasofen im kuschelig-engen, weil voll besetzten Haus umso besser. Ganz einfach „Ahoi!“ rief Sitzungspräsident und Traumschiff-Kapitän Andreas Sauer am Freitag- und Samstagabend den Gästen zu und lud bestens aufgelegt zur Gaudi auf närrischer Kreuzfahrt ein. Am Freitagabend war das komplette amtierende Bürgermeister-Triumvirat wie das aktuelle Kandidatentrio erschienen. Das von Valentina Harth gemalte Bühnenbild zeigte, wie die beiden künftigen Ruheständler Landrat Armin Grein und Bürgermeister Leonhard Scherg im knallroten Gummiboot abseits vom „Märchebrunn-Archipel“ unter Palmen vom Gesangsvereinsvorsitzenden Rudi Schäfer auf „Glasf'ld Island“ willkommen geheißen werden. Der Kessel auf dem Feuer und abgenagte Knochen bedeuteten aber wenig Gutes. Vor dieser Karikatur tanzte „Tanzkathrinchen“ Kathrin Englert (Trainerinnen: Christina Väth und Sandra Schreck) von den Hädefelder „Lorbsern“ zum Auftakt ihren flinken Tanz. Unvorbereitet erwischte Kapitän Sauer am Freitag das Lorbser-Prinzenpaar Marion I. und Willi I., die keine Begrüßungsrede dabei hatten. Für ihr närrisches Gestammel ließ der Glasofener Faschingsboss vor allem den Köll'schen Prinzen bei seinen Kussverpflichtungen den ganzen Abend über „leiden“. Als Urlauberinnen berichteten die Damen der „Glasf'lder Gesangsgruppe“ von ihrem Urlaub auf „Malaria“. „Gib nicht auf“, sangen sie und „In Glasf'ld ist es doch am Schönsten“. Dort gibt es immer die „Sonne“, das Köhlerfest und die Promis beim Golfspielen. Im ersten Sketch „Speisesaal auf hoher See“ bot der Mostclub einen närrischen Einblick in die Zeitersparnis beim Gastronomieservice. Heinz Matschiner, der „Wirtschaftsweise“, befasste sich mit dem Timing, zum Beispiel mit dem schnellen Bau der zweiten Marktheidenfelder Mainbrücke und der langen Planungsdauer des Aufstiegs im Anschluss. Schnell war der Rad- und Fußweg nach Glasofen unterbrochen und lange wird's dauern, bis wieder einer kommt. „Way down, below the Ocean“ – mit dem Oldie-Hit von Donovan führte das Hausfrauenballett in die Welt der Meerjungfrauen und seit Chers „Shoop-Shoop-Song“ weiß man, dass diese besser küssen. Dieter und Karl Wolf alias die „Geh-Brüder“ widmeten sich mit Witzen dem ewigen Thema Mann und Frau. Loslassen müsse man in der Ehe können – auch bei einer Bergtour. Nach einer Schunkelrunde der Glasf'lder Bigband begann der zweite Teil des Abends. Putzfrau Silvia Schäfer und Kapitän Sauer hatten sich einiges aus dem Ortsgeschehen zu erzählen. Bei einer Bahnfahrt verpassten einige Damen vom „Ünnerdorf“ auf Weihnachtausflug in Lohr den Ausstieg und wie war das noch mit dem Auftritt der Hädefelder Sternsinger beim Feuerwehrkommandanten im evangelischen Glasofen? Zum zweiten Mal ging's mit dem Mostclub in den „Speisesaal“ und da setzte sich doch tatsächlich ein Esser zu den Rauchern an den Tisch. Die Esser nehmen halt einfach keine Rücksicht auf die Raucher. – Ab in die Esserecke! Von den „Alpfler Laabfrösch“, die wie die Faschingsfreunde aus Michelrieth am Freitagabend zu Gast waren, kam eine charmante Leihgabe: Drei junge Damen führten als „Mini-Garde“ einen Tanz auf der Mini-Bühne auf. Schließlich stach das „Marineschulschiff Glasofia die 1.“ zu einer närrischen Ausbildungsfahrt in See. Nachdem diese „Weck-getreten“ waren, schrubbte man zum „Drunken Sailor“ die Planken und warnte mit Hilfe des Smutjes vor den Verlockungen an Land. Carina Fertig stellte ein spontanes Männerballett auf die Bühne. Am Freitagabend mussten sich Lorbser-Prinz Willi I., Christian Hepp und „Bigband“-Schlagzeuger Walter Stöhr ins Baströckchen zwängen und zu „Bora-Bora“ südseemäßig die Hüften kreisen lassen. „La – Le –Lu“ – nun kam „Baby Bergschneider“ (Rainer Thorun) im Kinderwagen auf die Bühne und erzählte seine absonderlichen Geschichten von der Geburt, dem Wickeln und den Erwachsenen. Nein so wolle er niemals werden, bekannte der närrische Nachwuchs und erhielt Szenenapplaus. Die Schautanzgruppe hatte sich mit knalligen Piratenkostümen ausgestattet und leitete tänzerisch flott das Finale aller Akteure mit Gesang und Polonaise ein. |
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Fremdensitzungen in Glasofen 2008 – die Mitwirkenden: |
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Glasf'lder Gesangsgruppe: Carina Fertig, Silvia Schäfer, Beate und Kerstin Wolf. Mostclub: Rainer Thorun, Dieter, Elli und Karl Wolf. Hausfrauenballett: Anja Goller, Kathrin Kreutzer, Elli und Silke Wolf. Mini-Garde („Alpfler Laabfrösch“): Kerstin und Maria Oleynik, Angela Schäfer; Trainerin: Kerstin Oleynik. Sketchgruppe: Anja Goller, Christian Schwab, Jörg Stöhr, Bastian Stürmer, Daniel Wiesmann und Silke Wolf. Schautanzgruppe: Michelle Elsinger, Melanie Müller, Melanie Thorun und Jessy Wolf. Glasf'lder Bigband: Klaus Weth (Leitung), Joel Janke, Jürgen Pfister, Walter Stöhr, Klaus Väth und Martin Zöller. Musikanlage: Jochen Schäfer und Bernd Wolf. Bühnenaufbau: Johannes Hepp, Fabian Matschiner und Dominik Stöhr. Orden: Carina und Achim Fertig, Dieter, Elli und Karl Wolf. Bühnenbild: Valentina und Martin Harth. |
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