Erlös vom Fest wird wie immer gespendet

Köhlerverein: 5000 Euro an soziale Einrichtungen


Main-Echo vom 15.11.08



Marktheidenfeld-Glasofen "Wenn der Herbst kommt, freue ich mich auf den Besuch des Köhlervereins Glasofen", sagte am Donnerstagabend Marianne Tschammer, die Pflegedienstleiterin der Ökumenischen Sozialstation St. Elisabeth. Mit ihr freute sich auch Vorsitzender Heribert Rügamer.


Denn die Mitglieder des Köhlervereins waren nicht mit leeren Händen gekommen. Insgesamt überreichte Vorsitzender Karl Wolf 5000 Euro, davon gingen je 2000 an die Sozialstation sowie an die Lebenshilfe sowie 1000 Euro an die Mainfränkischen Werkstätten, die deren Leiter Reiner Albert dankend entgegennahm.

In den vergangenen 30 Jahren haben die Glasofener Köhler mit ihren Festen 68 000 Euro eingenommen und an sozial-caritative Einrichtungen gespendet. Dieses Geld, so Marianne Tschammer, brauche man dringend, denn die Finanzlage der Sozialstation sei bejammernswert. Die Computer müssen ausgewechselt werden, die Wohngemeinschaft für Demenzkranke in Kredenbach koste Geld, seit fünf Jahren habe man von den Sozialversicherungsträgern keinen Cent Erhöhung mehr bekommen. Man sei dringend auf Spenden angewiesen, um überhaupt den Haushalt irgendwie kostendeckend abschließen zu können.

Dass die Spende so dankbar angenommen wurde, freute Karl Wolf umso mehr, denn er berichtete von einem außerordentlich gelungenen Köhlerfest. Deshalb könne man auch so viel Geld ausschütten. Und zudem werde auch die noch ein Scherflein bekommen. L. P.





Freude auf beiden Seiten: Der Köhlerverein Glasofen und die Vertreter der Sozialstation St. Elisabeth sowie der Mainfränkischen Werkstätten freuen sich über ein gelungenes Köhlerfest, das einen Erlös von 5000 Euro abwarf, die wiederum sozial-caritativen Einrichtungen zugute kommen.

Lothar Pfaff




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