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Jugendhaus: Der kleine
Bruder des Bürgerhauses (Mainpostartikel
vom 30.11.09 - maha)
Jugendcontainer im Stadtteil
Glasofen übergeben
Am Samstagnachmittag übergab
Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder an die
Jugendlichen des Stadtteils Glasofen offiziell einen Container als
Jugendraum.
Es sei kaum ein Jahr her, betonte das Stadtoberhaupt, dass die
Glasofener Jugendlichen ihren Wunsch nach einem Jugendraum der
Stadt gegenüber, verbunden mit einer Unterschriftensammlung,
nachdrücklich vorgetragen hätten. Die Suche nach festen
Räumen sei aber erfolglos geblieben, so dass der Stadtrat wie
in den Ortsteilen Altfeld und Michelrieth schließlich Geld
für eine Containerlösung bewilligt habe. Den
vorgegebenen Rahmen von 5000 Euro habe man einschließlich
der Installation einhalten können.
In Absprache mit der städtischen Jugendpflege, dem Mieter
der Wohnung im Bürgerhaus und den örtlichen Vereinen
habe man im Garten des früheren Schulhauses einen idealen
Standort gefunden. Dort könne man bald noch eine Freifläche
nutzbar machen und die städtische Bauabteilung habe den
Containerstandort bestens hergerichtet.
Toleranz von allen
Schmidt-Neder dankte dem Vorsitzenden der Feuerwehr Glasofen
Bernhard Kempf dafür, dass der Verein eine Patenschaft für
das Jugendprojekt übernommen hat. Sie erwarte Rücksichtnahme
und Toleranz von den Jugendlichen und für die Jugendlichen.
Ob die Sache gut gehe, hänge von allen ab. Dominik Stöhr
und Michael Heroth nahmen als Sprecher der Jugendlichen aus der
Hand der Bürgermeisterin, die ihnen viel Freude am ihrem
„kleinen Bürgerhaus“ wünschte, die
Jugendschutzbestimmungen entgegen.
Zur Übergabe waren neben den Jugendlichen einige Stadträte
und Vertreter des städtischen Jugendbeirats sowie der
Glasofener Vereine gekommen. Glasofens Stadtrat Michael Müller
dankte der Stadt Marktheidenfeld für ihr Engagement.
Mit Jugendpfleger Andreas Heske als „Planer“ habe
man eine sehr gute Lösung finden können, die im Einklang
mit dem Vereinsleben im Ort stehe. Durch die Nähe zum
Bürgerhaus sei eine kostengünstige Lösung für
die sanitären Anlagen möglich gewesen. Die Jugendlichen
hätten den Container angenommen und nach ihren Vorstellungen
innen gestaltet.
Müller hoffe, es gelinge auch, den Raum in Ordnung zu
halten. Dominik Stöhr machte bei seinem Dank an die Stadt
deutlich, dass man noch weitere Gestaltungsideen habe. Bei einem
Besuch in einem Jahr werde man sehen, was daraus geworden sei.
Stadtjugendpfleger Andreas Heske überreichte ein paar
Süßigkeiten, die zum Umsetzen dieser Ideen Energie
spenden sollen.
Nach der Übergabe nutzten
die Glasofener Vereinsvertreter die Gelegenheit, die anwesenden
Stadträte vor einem gemeinsamen Kaffeeplausch im Gasthaus
„Zur Sonne“ mit den Gegebenheiten im Bürgerhaus
vertraut zu machen. Die entsprechenden Renovierungspläne und
deren Kosten werden das Marktheidenfelder Ratsgremium schon in
Kürze beschäftigen.
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