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Investition fördert die Wirtschaft Stellungnahme der Freien Wähler Vortrag von Michael Müller |
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MARKTHEIDENFELD - Presseartikel vom 26.01.08 |
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(abra) Für die Freien Wähler sprach der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Müller zum Haushaltsplan; Fraktionssprecherin Lucia Freitag wird im April den Rat verlassen. „Die Kuchenstücke werden kleiner“, zitierte Müller den Bericht der MAIN-POST zur Haushaltsvorstellung durch Kämmerer Karl-Heinz Pilsl. Für die Freien folgt daraus: neue Ideen statt kostenträchtiger Projekte. Sie fordern vorausschauende Planung, niedrige laufende Kosten, Einbindung der Bürger und aktive Stadtentwicklung. Den alten Festplatz wollen die Freien mit einem Ideenwettbewerb beleben, den neuen ganzjährig nutzen – nicht nur zur Laurenzi. Die Messe selbst müsse im Bereich der Fahrgeschäfte attraktiver werden. „Das war noch nichts“, kommentierte Müller die Aufstellung des Vergnügungsparks im ersten Jahr. Bei der Ansiedlungspolitik müsse die Stadt auf Firmen zugehen. Der Kontakt mit der Wirtschaft soll in Einzelgesprächen gesucht werden. Laut Müller ist zu überlegen, ob die Stadt ihr „Filetstück“ Fränkisches Haus anders nutzen oder verkaufen soll. Das „Neue Maradies“ sieht Müller als Chance, den Tourismus in Stadt und Umland zu beleben. Mit den anderen Gemeinden und der Gastronomie müsse man ein Konzept erstellen, das – anders als beim Touristikverbund „Main Himmelreich“ – neue Impulse gebe. Den Mainpark wollen die Freien in „Bürger-Park“ umbenennen und dort Baumpatenschaften anbieten. Als Startschuss sollen für scheidende Stadträte Bäume gepflanzt werden. Für eine „Verbesserung der Verkehrsberuhigten Zone“ plädierte Müller unter Beteiligung der Bevölkerung. Damit war er weniger konkret als die Bürgermeisterkandidatin der Freien, Helga Schmidt-Neder, die längst eine Ausweitung der Fußgängerzone befürwortet. Müller hält den Verkehr in der Altstadt und das Pflaster für „eine Zumutung für die Fußgänger“. Eine bessere Anbindung der Gewerbegebiete und der Stadtteile durch den Stadtbus fordert Müller. Dass der letzte Bus nach Glasofen um 17.20 Uhr fährt, „passt nicht mehr in die heutige Arbeitswelt“. In den Stadtteilen wollen die Freien „endlich DSL für alle“, die Nutzung von leer stehenden Gebäuden und die Einrichtung von Jugendtreffs in Marienbrunn und Michelrieth. Da die Sanierung des Feuerwehrhauses im Jahr 2010 mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt wird, fordern die Freien jetzt schon, die Planung zu beginnen. Als „ein großes Wirtschaftsförderungsprogramm“ bezeichnete Müller schließlich die Investitionen in das Mälzereigelände und den Bauhof in den Jahren 2008 und 2009. |
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