Marktheidenfeld
Mit
der Abschlussprüfung schlossen am Samstag 42 junge
Feuerwehrleute des Inspektionsbereichs Marktheidenfeld im
Kreisfeuerwehrverband Main-Spessart den Lehrgang
"Truppmann/Truppführer" ab. Fünf Jugendliche
der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenthal erhielten das Abzeichen der
ersten Stufe der "Jugendflamme".
Vorausgegangen war dem
ein vierwöchiger Lehrgang an drei Tagen in der Woche, bei
dem wichtige theoretische und praktische Kenntnisse vermittelt
wurden. Einige exemplarische Kapitel waren dabei rechtliche
Grundlagen, Gerätekunde, Schutzausrüstung,
Notfallseelsorge, Brandbekämpfung oder technische
Hilfsleistung. Als fachkundige Dozenten standen
Kreisbrandinspektor Elmar Väth, die beiden Kreisbrandmeister
Christian Menig und Jan Eichner sowie Bernhard Nees, Stefan Halm
und Pfarrer Berthold Grönert aus Wernfeld zur Seite.
Vor der Übergabe
der Zeugnisse übergab Väth an die Tiefenthaler
Jungfeuerwehrleute Eric Brönner, Julian Brönner,
Florian Riedmann, Markus Neßwald, und Florian Wittmeier die
Abzeichen der ersten Stufe der "Jugendflamme", einem
Ausbildungsnachweis für Jugendfeuerwehrmitglieder in drei
Stufen.
Überzeugende Ergebnisse: Der
Kreisbrandsinspektor gab bekannt, dass alle 42 Teilnehmer der
Truppleuteausbildung zum Teil mit überzeugenden Ergebnissen
die Prüfung bestanden hatten. Er dankte den Ausbildern und
besonders der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Marktheidenfeld, die
durch ihren stellvertretenden Kommandanten Michael Rohm vertreten
war. In deren Räumen und mit deren Ausrüstung konnte
man den Lehrgang sachgerecht anhalten.
Väth sprach
den jungen Teilnehmern seine besondere Anerkennung dafür
aus, dass sie ihre Freizeit zum Wohle anderer Menschen opferten
und betonte, dass die bestandene Prüfung nun die Grundlage
dafür sei, weitere spezifische Schritte zu einer fundierten
Ausbildung an den staatlichen Feuerwehrschulen zu unternehmen.
Marktheidenfelds Dritter Bürgermeister Martin Harth
gratulierte in einem kurzen Grußwort zur bestandenen
Prüfung. Er brachte die Sorge um die Stärke der aktiven
Feuerwehrmannschaften in einem immer intensiveren Arbeitsalltag
zum Ausdruck. Dem werde man künftig mit mehr regionaler
Zusammenarbeit begegnen müssen und zu hoffen bleibe, dass
bei einem Wohnortswechsel, der heute immer mehr zum Regelfall in
einem Arbeitsleben werde, die jungen Menschen ihren Weg zu den
Feuerwehren an den neuen Wohnorten fänden. Auch dazu hätten
sie nun eine wichtige Grundlagenausbildung absolviert.
Die
Urkunden für den Truppleute/Truppführer-Lehrgang wurden
dann übereicht an 42 Teilnehmer aus den Jahrgängen 1986
bis 1992, darunter zehn junge Frauen:
FFW
Marktheidenfeld: Stefan Ebert, Markus Saller und Sebastian
Kreisel.
FFW Roden: Alexander Weyer.
FFW Karbach:
Eva Warmuth, Rebecca Herrmann, Christoph Herrmann, Regina
Stegerwald, Martina Behr und Tina Müssig.
FFW
Rettersheim: Xaver Behl, Linda Karpf, Jutta Kober, Philipp Grün
und Felix Eyrich.
FFW Steinmark: Jonas Rexroth, Christian
Gesell und Manuel Englert.
FFW Lengfurt: Philipp Arlt,
Dominik Kreutner, Stefan Matreux und Tina Schmidt.
FFW
Schollbrunn: Sebastian Geis, Markus Pfenning, Alexander Haas und
Frank Leimeister.
FFW Glasofen: Johannes Hepp, Steffen
Rücker, Fabian Matschiner und Florian Wallenstein;
FFW
Trennfeld: Julian Diener und Thomas Maierhofer.
FFW
Hafenlohr: Florian Dietz, Maximilian Fischer, Martin Pietzarka
und Philipp Gress.
FFW Tiefenthal: Tina Brönner,
Kevin Brönner, Marcel Brönner, Denis Brönner,
Regina Dittmann, Simon Stier und Sebastian Stier.
Martin Harth