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18./19.02.11 - „Ka Dema“- Faschingssitzungen im Bürgerhaus - Die Mitwirkenden hier Mainpost-Bilderserie hier |
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20.02.2011 - Glasofen - Bürgermeisterin stieg in die Bütt (aus der Mainpost M. Harth)Wo wird jeder Gast vom Sitzungspräsidenten per Handschlag begrüßt? Na klar, bei der Fasenachtsgaudi im Glasofener Bürgerhaus. So schüttelte Andreas Sauer emsig und nervös die Hände, bevor die Sitzung am Freitagabend begann. Sein Problem war: Die Glasf'lder Narren hatten sich 2011 auf kein Motto für ihre Sitzung einigen können. So kündete das von Valentina Harth gemalte Bühnenbild vom drohenden Unheil: „Hä? Ka Dema 2011?“ |
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Was aber ein echter Narr ist, lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht beeinträchtigen: Die „Glasf'lder Big Band“ spielte eine Stimmungsrunde und die „Mini-Garde“ der Alpfler Laabfrösch schwang die Beine. „Zwei Unverheierte“, Silvia Schäfer und Beate Wolf, warnten heiratswillige Frauen davor, wie schnell sich im häuslichen Alltag die einst angebetete flotte Biene in den Augen ihrer Ehemänner zum Hausdrachen wandelt. Männer müssten beschäftigt werden und benötigten klare Regeln, lautete ihr Fazit. Die „Dorfaffen“ führten ins Spessartcamp: „Ich bin Glasf'der, holt mich hier raus.“ Unter Führung von Sonja Ziellos und Dirk Glasbach mussten Kunigunde aus dem „Gruuund“, Luigi Laubfrosch aus Alpf‘ld, die Mä-Fischerin aus Hadf'ld, das Hüehle aus Märchebrunn und die heimische Köhler-Liesl ihre Spessart-Prüfungen bestehen. Beim Sitzen auf der Stange hatte ein Bewerber sozusagen einen Vorteil wegen seiner Herkunft. Wie könnte es anders sein: Die Köhler-Liesl aus Glasf'ld wurde zur Spessart-Königin gekrönt. Eine ungewöhnliche Nummer „Ohne Worte“ hatten sich Stefan Matschiner und Karl Wolf einfallen lassen. Ihr Dialog auf Schrifttafeln hatte hintergründigen, leisen Witz, der in der Atmosphäre des kleinen Saals auch zum Publikum rüberkam. Nach der Begrüßung der Ehrengäste widmeten sich „Die Lerchen aus der Claushofstraße“ mit ihren Liedern dem Ortsgeschehen. Wer band sein Auto beim Blitz-Eis am Gartenzaun fest? Wer steht im Verdacht, sein Haarspray mit „Bügelsteif“ verwechselt zu haben und warum fiel die Bohnenernte bei der Vorsitzenden des Gartenbauvereins aus. Die „Lerchen“ wussten die Antwort. Viele Witze gaben die Vertreter der anwesenden Faschingsfreunde aus Marktheidenfeld, Altfeld und Michelrieth auf der Bühne zum Besten. Nach der Pause zeigte das „Lorbser“-Tanzkatrinchen Katrin Englert (Trainerinnen: Sandra Schreck und Christina Väth) einen wirbelnden Solotanz. Am Freitag warteten die Glasofener mit einer echten Premiere auf: Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder erklomm die Narrenbühne und ging in die Bütt‘. Mit wohlgesetzten, humorvollen Worten lobte sie den Zusammenhalt im Stadtteil und bangte um das zu wenig genutzte Schlachthaus im Dorf. „In Glasf'ld, da geht's Dir gut!“ war sie sich sicher und deshalb wolle man den Ort gemeinsam sinnvoll weiterentwickeln. Daniela Katzenberger und Cindy aus Marzahn auf einer Bühne: Weiter ging es mit der Glasf‘lder Frauenpower. Die Sketchgruppe lud zum Speed-Dating. Schräge Typen kamen zu den beiden Schönheiten. Auf der Suche nach inneren Werten, sprich Geld, stießen sie hauptsächlich auf „Sparbrönner“. Ein Zwiegespräch zum Thema Mann und Frau entspann sich zwischen Elli Wolf und Sitzungspräsident Andreas Sauer. Dann sangen die „Zeugen: na sowas“; „Mit geh'n net ham, mir bleiben da, weil, es kommt der nächste dran!“. Eine Schildkröte kam einem abhanden und ein anderer legte sich morgens bei „Glatteis“ längs. Gar seltsam funktioniert die Wasserversorgung in der Festhalle und die Senioren drohten bei der Adventsfeier im Bürgerhaus beinahe zu erfrieren. Viele Gedanken ließen sich die „Geh-Brüder“ Dieter und Karl Wolf durch den Kopf gehen. Was machen eigentlich Wale falsch, wenn man vom Schwimmen doch abnimmt? Gibt es ein Shampoo gegen Nikoläuse? Eine „Ode an die Schlachtsau“ sang zunächst der „Bergschneider“ (Rainer Thorun) mit seinem „Rudi-Schäfer-Akkordeon“. In einen Kilt gehüllt wandelte er als Spessart-Highländer über die Tische und entlockte dem selbst umgebauten „Ziehharmonika-Dudelsack“ herrliche Weisen. Schon war Mitternacht vorbei und die „Bayerischen Cowgirls“ läuteten mit einem schwungvollen Showtanz das Finale im Glasofener Bürgerhaus ein.
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08.03.2011 - (aus der Mainpost /Andreas Brachs) Narren feierten ungebremstBegleitet von strahlendem Sonnenschein und einem Großaufgebot an Ordnern wand sich der Hädefelder Faschingszug am Dienstag durch die Stadt. Begleitet von strahlendem Sonnenschein und einem Großaufgebot an Ordnern wand sich der Hädefelder Faschingszug am Dienstag durch die Stadt. 59 Wagen und Fußgruppen, darunter vier Spielmannszüge, verbreiteten gute Laune unter den zahlreichen närrischen Zuschauern am Straßenrand. Dieses Jahr gab es auch Wagen mit Lokalkolorit: An den Themen Fußgängerzone und Maradies/Wonnemar kamen die Narren nicht vorbei. „Die Zone verfehlte ihren Zweck, drum musst' sie gleich wieder weg! – Das Geld fürs Parkhaus kann man spar'n und direkt vor'n Laden fahr'n!“, spotteten die Fasenachter über die misslungene Einführung einer erweiterten Fußgängerzone. Der TV Marktheidenfeld hatte sich zum Abschied vom Maradies sein eigenes Planschbecken samt Sprungturm gebaut und die Trennfelder Jugend befand, dass man angesichts ihres Badesees gut und gern aufs Wonnemar verzichten könne. Farbenprächtig präsentierte sich der Stadtteil Zimmern in einem bunten Blumenmeer. Prächtig war auch die Stimmung unter den Zuschauern, die den Zug quer durch die Stadt bis zur alten TV-Turnhalle säumten, wo der Kehraus stattfand. Nicht so recht durchsetzen konnten die Ordnungskräfte die heuer erhöhten Auflagen für die Lautstärke der „Konservenmusik“ und für den Umgang mit dem Alkoholkonsum. Für die Verantwortlichen war es eine schwierige Gratwanderung, ernst genommene Aufsicht, aber dennoch keine „Spaßbremse“ zu sein.
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20.02.2011 - Mainpost Neulich...erinnerte sich Marktheidenfelds Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder auf der Bühne der Glasf‘lder Fasenachtsgaudi daran, dass Sitzungspräsident Andreas Sauer sie in ihrem ersten Amtsjahr sozusagen kalt auf der Bühne erwischt hatte. Unvorbereitet hatte sie bei der Promi-Begrüßung keinen Witz zum Erzählen parat gehabt. Sie schwor Besserung und nahm sich sogar eine Steigerung vor. Im zweiten Jahr hatte sie schon ein Witzchen auswendig gelernt und zum Besten gegeben. Nun halte sie im dritten Jahr, um die Sache abzurunden mit Unterstützung ihres städtischen Geschäftsführers und Edel-Fasenachters Heinz Matschiner sogar eine Büttenrede. „Bestimmt tanzt die Bürgermeisterin nächstes Jahr dann bei der Mini-Garde mit!“, zeigte sich ein Glasf'lder Narr darauf hin völlig überzeugt.
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