Neuer Glanz für Glasofener Bürgerhaus

Vereine bitten um 25 000 Euro von der Stadt (Mainpostartikel vom 11.06.10)


(abra) Das Bürgerhaus im Marktheidenfelder Stadtteil Glasofen wird von den Vereinen „gut genutzt, ist aber in die Jahre gekommen“, erklärte Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder dem Bauausschuss des Stadtrats am Donnerstag bei einem Treffen vor Ort.

Die Vorstände der verantwortlichen Vereine – Feuerwehr und Gesangverein –, Rudi Schäfer, Bernhard Kempf, Jochen Schäfer und Stefan Hepp führten die Vertreter der Stadt durch das Gebäude, das 1975 aus der ehemaligen Schule hervorgegangen ist. Zusammen mit dem Glasofener Ratsmitglied Michael Müller erklärten sie den Sanierungsbedarf: Der Saal muss gestrichen, Kühltheke und Küche sollen ausgetauscht werden. Der Keller braucht einen Fasskühler.

Bei der Eigenleistung wollen sich die Vereine einbringen; die Martinsbräu unterstützt bei der Theke. Aber dennoch fallen rund 25 000 Euro Materialkosten an, wie die Vereinsvorstände ermittelt haben. Grundsätzlich ließ sich aus Reihen der Räte Zustimmung erkennen; schließlich ist die Stadt der Besitzer des Bürgerhauses. Schmidt-Neder erklärte: „Wir sehen die Notwendigkeit; über die Höhe des Zuschusses entscheidet der Stadtrat.“

Der Wunsch der Vereine ist ein Beginn der Renovierung im September oder Oktober. Vier Wochen später soll das Bürgerhaus in neuem Glanz erstrahlen.



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